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Ich halte nichts davon, vieles und alles nur halbherzig anzubieten. Da haben meine Kunden nichts von.

Interview

Händler im Porträt: Urberliner erfolgreicher blue:solution-Partner

Dass Gunnar Geithner ein Urberliner ist, merkt der Außenstehende erst einmal nicht: „Ick“, „uff“, „kieken“, „nüscht“ und „dit“ sucht man in seinem Wortschatz vergebens – völlig akzentfrei verläuft das Gespräch. Ein parallel angenommenes Telefonat zu einem Kunden aus Berlin lässt allerdings hören: Ja, Gunnar Geithner ist doch ein waschechter Berliner, der hier mitten im Berliner Stadtteil Tempelhof das Systemhaus „Sysdec online“ führt. 2012 tritt er in die Fußstapfen von Gründerin Marion Deckert und ist auch seitdem Partner der blue:solution software GmbH.

Kennt Software aus dem Effeff

Zu seinem Portfolio gehören genau zwei Produkte: TopKontor Handwerk und TopKontor Zeiterfassung. „Ich will meine gesamte Energie genau in diese Produkte stecken“, erklärt Gunnar Geithner. Hier gibt er 100 Prozent, darauf können sich seine Kunden verlassen. Er kennt die beiden Produkte aus dem Effeff und betreut seine Kunden in dieser Sache lückenlos. Von der Installation bis hin zur Wartung sowie den kleinen Fragen zwischendurch ist der Einzelkämpfer für seine Kunden da. Aber natürlich liefert er auch Beratung, wenn es um andere Software oder Hardwarekomponenten geht. Gerade im Bereich Hardware gibt er dann aber an andere Partner weiter, die auf diesem Gebiet Experten sind. „Ich halte nichts davon, vieles und alles nur halbherzig anzubieten. Da haben meine Kunden nichts von“, betont der 51-Jährige.

2012 „Sysdec online“ übernommen

Bereits vor „Sysdec online“ überzeugen ihn die Softwareprodukte von blue:solution. Damals ist er noch bei einem anderen Systemhaus angestellt und ist dort für die Software TopKontor Handwerk zuständig. Der Wunsch nach Selbstständigkeit wird allerdings immer größer und so ergreift er 2012 die Chance ein bereits am Markt etabliertes Unternehmen zu übernehmen. „Marion Deckert hat das Unternehmen seit 2007 sehr erfolgreiche im Nebenerwerb betrieben. Die gute Entwicklung und die steigende Anzahl der Kunden haben allerdings dazu geführt, dass sie immer weniger Zeit für die Betreuung des einzelnen Kunden hatte. Im Juni 2012 bin ich dann eingestiegen und habe im Oktober darauf das Unternehmensruder übernommen“, erinnert sich Geithner.

Überzeugt von den Softwareprodukten

Schon bald schließt er den Partnervertrag mit blue:solution ab. „Das Preis-Leistungsverhältnis hat mich sehr überzeugt. Es ist einfach unschlagbar. Und natürlich die Produkte selbst“, schwärmt Gunnar Geithner. Die Software überzeuge einfach durch die leichte Bedienbarkeit für den Anwender. Selbsterklärende Eingabemasken, die zeitsparendes Arbeiten ermöglichen, das sei genau das richtige für die Zielgruppe Handwerk. Und weil er selber von dem Produkt so überzeugt ist, hat er richtig Freude daran, das Produkt an den „Mann“ oder die „Frau“ in Berlin sowie Brandenburg zu bringen.

Mit Menschen arbeiten wichtig

Bevor er 2001 in den Vertrieb von Softwareprodukten einsteigt und als Quereinsteiger Fachinformatiker für IT aktiv wird, hat er bei einem Industrieunternehmen gearbeitet. Dort steigt er nach der Wende ein. Auch hier hat er Berührungspunkte zur Computertechnik. Zuvor hat er in der Gastronomie- und Hotelfachbranche gearbeitet. Aber eigentlich ist er gelernter Laborant. „Das war aber nichts für mich. Ich wollte lieber mit Menschen arbeiten und in der Dienstleistungsbranche aktiv sein“, erinnert er sich. Bereut hat der gebürtige Ostberliner diese vielen Steps nicht. Denn jeden dieser Etappen hat ihm mehr Erfahrung gebracht, die ihn heute erfolgreich in seiner Selbstständigkeit agieren lassen.

Interview durchgeführt durch blue:solution